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Gliss. Tödliche Weite

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Draußen wartet die Weite - und sie kann tödlich sein … Ajit weiß, dass er die Stadt Hope niemals verlassen wird. Denn sie ist umgeben vom GLISS, einem Boden, auf dem nichts haftet und nichts gebaut werden kann. Hinter dem GLISS gibt es keinen Ort, keine Menschenseele. Zumindest dachte der 17-Jährige das. Doch als eines Tages ein toter Mann über das GLISS getrieben wird, ist Draußen wartet die Weite - und sie kann tödlich sein … Ajit weiß, dass er die Stadt Hope niemals verlassen wird. Denn sie ist umgeben vom GLISS, einem Boden, auf dem nichts haftet und nichts gebaut werden kann. Hinter dem GLISS gibt es keinen Ort, keine Menschenseele. Zumindest dachte der 17-Jährige das. Doch als eines Tages ein toter Mann über das GLISS getrieben wird, ist Ajit und seinen Freunden Phil und Majala klar: Die Geschichte ihrer Welt ist eine Lüge und die, die Ajit für seine Familie hielt, tun alles, um diese Lüge zu verteidigen. Die Wahrheit jedoch - die liegt hinter dem GLISS. Mitten in der tödlichen Weite, aus der noch niemals jemand zurückgekehrt ist … Hochspannende All-Age-Science-Fiction aus der Feder von Bestseller-Autor Andreas Eschbach („NSA - Nationales Sicherheitsamt“ und „Eines Menschen Flügel“). „Gliss“ erzählt von drei Jugendlichen, die sich ins Unbekannte aufmachen und dabei alles, woran sie je geglaubt haben, aufgeben müssen. „Gliss“ ist ein Feuerwerk aus actionreicher Handlung und menschlichen Konflikten vor einer atemberaubenden Kulisse. Für Fans von Frank Schätzing und Cixin Liu und alle Leser*innen ab 14 Jahren.


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Draußen wartet die Weite - und sie kann tödlich sein … Ajit weiß, dass er die Stadt Hope niemals verlassen wird. Denn sie ist umgeben vom GLISS, einem Boden, auf dem nichts haftet und nichts gebaut werden kann. Hinter dem GLISS gibt es keinen Ort, keine Menschenseele. Zumindest dachte der 17-Jährige das. Doch als eines Tages ein toter Mann über das GLISS getrieben wird, ist Draußen wartet die Weite - und sie kann tödlich sein … Ajit weiß, dass er die Stadt Hope niemals verlassen wird. Denn sie ist umgeben vom GLISS, einem Boden, auf dem nichts haftet und nichts gebaut werden kann. Hinter dem GLISS gibt es keinen Ort, keine Menschenseele. Zumindest dachte der 17-Jährige das. Doch als eines Tages ein toter Mann über das GLISS getrieben wird, ist Ajit und seinen Freunden Phil und Majala klar: Die Geschichte ihrer Welt ist eine Lüge und die, die Ajit für seine Familie hielt, tun alles, um diese Lüge zu verteidigen. Die Wahrheit jedoch - die liegt hinter dem GLISS. Mitten in der tödlichen Weite, aus der noch niemals jemand zurückgekehrt ist … Hochspannende All-Age-Science-Fiction aus der Feder von Bestseller-Autor Andreas Eschbach („NSA - Nationales Sicherheitsamt“ und „Eines Menschen Flügel“). „Gliss“ erzählt von drei Jugendlichen, die sich ins Unbekannte aufmachen und dabei alles, woran sie je geglaubt haben, aufgeben müssen. „Gliss“ ist ein Feuerwerk aus actionreicher Handlung und menschlichen Konflikten vor einer atemberaubenden Kulisse. Für Fans von Frank Schätzing und Cixin Liu und alle Leser*innen ab 14 Jahren.

30 review for Gliss. Tödliche Weite

  1. 4 out of 5

    Aleshanee

    Ähnlich wie in "Eines Menschen Flügel" spielt sich diese Geschichte auch wieder in ferner Zukunft auf einem fremden Planeten ab, den die Menschen seit einigen Generationen neu besiedelt haben. Ebenfalls ähnlich: Neben der bewohnbaren Landmasse gibt es einen Boden aus einem unbekannten Material. Wie bei uns auf der Erde das Meer weite Teile des Planetens bedeckt, ist es hier das "Gliss". Was für eine geniale Idee! Das Gliss ist eine total glatte Oberfläche, die keine Reibung zulässt. Das heißt, wi Ähnlich wie in "Eines Menschen Flügel" spielt sich diese Geschichte auch wieder in ferner Zukunft auf einem fremden Planeten ab, den die Menschen seit einigen Generationen neu besiedelt haben. Ebenfalls ähnlich: Neben der bewohnbaren Landmasse gibt es einen Boden aus einem unbekannten Material. Wie bei uns auf der Erde das Meer weite Teile des Planetens bedeckt, ist es hier das "Gliss". Was für eine geniale Idee! Das Gliss ist eine total glatte Oberfläche, die keine Reibung zulässt. Das heißt, wirft man z. B. einen Stein darauf, gleitet er weiter - und hält erst wieder an, wenn er auf ein Hindernis stößt bzw. ändert er dann einfach nur die Richtung. Gefährliche Sache für die Menschen, die überall kleine Barrikaden bauen, damit keiner von ihnen aus Versehen in die Weite hinausrutscht und sozusagen bis ans Ende der Welt schlittert. Unser Protagonist Ajit ist ein Jugendlicher, der in einer eher kleinen Stadt am Rande des bewohnten Gebietes aufwächst. Er hat keine großen Ambitionen, wird oft Träumer genannt oder gar Spinner, weil sein Kopf voller "verrückter" Ideen ist und ihm immer die unmöglichsten Einfälle kommen. Ja, er mag etwas naiv wirken, wie ich in anderen Rezensionen gelesen habe, aber man muss sich bewusst machen, wo und wie er aufwächst, welche Dogmen ihn geprägt haben und wie er immer mehr begreift, dass hinter dem Wissen, das ihm vermittelt wird, ganz andere Wahrheiten verborgen sind. Sein bester Freund Phil ist ein Draufgänger, den Ajit desöfteren bremsen muss in seinem Tatendrang - dennoch hecken die beiden immer wieder neues aus. Ein Dorn im Auge von Ajit ist sein Cousin Nagendra. Ein viel beliebter junger Mann, etwas älter als Ajit, der große Ambitionen hat und von allen bewundert wird. Ajit selbst hat jedoch schon in jungen Jahren hinter die Kulisse seiner Manipulationen geblickt und hat ihm gegenüber ein starkes Gefühl der Rivalität entwickelt. Vor allem, da Majala, in die er heimlich verliebt ist, auf die schönen Worte von Nagendra nur zu leicht hereinfällt. Das alles erfährt man schon auf den ersten Seiten, was einen guten Einblick auf die Verbindungen gibt und die sich daraus ergebenden Ereignisse. Manche fanden dabei vieles zu vorhersehbar - ich bin da anscheinend etwas kurzsichtiger als andere, denn es gab nicht viel, was ich vorausgesehen hab. Eschbach lässt sich Zeit mit der Beschreibung des Lebens und der gesellschaftlichen Normen, die sich hier nach der Besiedlung des Planeten eingespielt haben. Seine Ideen hierzu sind wieder vielfältig und geprägt von den kleinen Details, die diese Welt lebendig machen - und ein Spiegel vieler Formen unserer Gesellschaft. Auch die Zeitrechnung ist anders, da die Sonne hier nicht über den Himmel wandert, sondern mehr oder weniger am Horizont verbleibt. Welche Auswirkungen das auf die Menschen und die Natur hat sind nachvollziehbar und anschaulich beschrieben. Mit Ajit hat der Autor wie gesagt wieder jemanden geschaffen, der sich nicht von der Realität, die er kennt, bremsen lässt, sondern eigene Ideen entwickelt, auch wenn er von anderen ständig zurückgehalten wird. Von einer Gesellschaft, die sich selbst Mauern baut in einem sicheren System, indem sie aber kaum Freiheiten haben. Ajit treibt die Neugier an, die Lust zu entdecken, etwas zu erfinden und den Dingen auf den Grund zu gehen. Vor allem aber auch die Frage, ob sie tatsächlich alleine sind auf diesem Planeten, was vor allem der tote Mann, der eines Tages über das Gliss zu ihnen getrieben wird, in Frage stellt. Ab da zieht dann auch das Tempo an und die Ereignisse überschlagen sich. Alles, was Ajit glaubte zu wissen, wird auf den Kopf gestellt - und er muss all seinen Mut beweisen, um ein fatales Verhängnis aufzuhalten. Wieder ein großartiges Buch für Jugendliche aber auch alle anderen Leser, die gerne in fremde Welten abtauchen und das auch in einem ruhigen Tempo genießen können. Die Vergangenheit ist das, was wir erzählt und überliefert bekommen. Wir waren nicht dabei und wissen nicht, was "wahr" ist oder mit welcher Überzeugung/Gesinnung diese "Wahrheit" niedergeschrieben wurde. Deshalb ist es immer sinnvoll, Fragen zu stellen, Systeme zu durchleuchten und nichts einfach hinzunehmen. Toleranz, Hilfsbereitschaft, Güte, Achtsamkeit - und ein offenes Herz für alle Menschen, damit alle in Frieden leben können. Weltenwanderer

  2. 5 out of 5

    Michael

    3,4 Sterne Als erklärter Eschbach Fan bin ich von diesem Buch weder enttäuscht noch kann ich sagen, dass es ein Highlight war. Solide abgearbeitet passt es gut in die beworbene Schiene Jugendbuch. Die Komplexität hält sich in jedem Belang in Grenzen. Weltenbau, Story, Gefühle und Verhalten der Protagonisten enthalten wenige Überraschungen und bleiben überschaubar. Einzig manch dumme, nicht nachvollziehbare Handlung des Protagonisten ließ mich den Kopf schütteln. Eschbachs Art zu schreiben ist es 3,4 Sterne Als erklärter Eschbach Fan bin ich von diesem Buch weder enttäuscht noch kann ich sagen, dass es ein Highlight war. Solide abgearbeitet passt es gut in die beworbene Schiene Jugendbuch. Die Komplexität hält sich in jedem Belang in Grenzen. Weltenbau, Story, Gefühle und Verhalten der Protagonisten enthalten wenige Überraschungen und bleiben überschaubar. Einzig manch dumme, nicht nachvollziehbare Handlung des Protagonisten ließ mich den Kopf schütteln. Eschbachs Art zu schreiben ist es trotzdem zu verdanken, dass man die Geschichte fertig liest oder in meinem Fall hört. In keinem Fall kann man Gliss mit dem unglaublichen „Eines Menschen Flügel“ vergleichen. Anscheinend werden diesem Teil noch drei weitere folgen.

  3. 5 out of 5

    Callibso

    Der Verlag hat sich wirklich viel Mühe mit der Ausstattung des Romans gegeben: in der Erstauflage gibt es eine silberne auf schwarzes Vorsatzpapier geprägte Autorensignatur, dazu noch ein Lesebändchen und einen farbigen Buchschnitt, so soll das Printbuch gegenüber dem eBook aufgewertet werden. Der Roman schildert eine Welt, die zu weiten Teilen vom sogenannten “Gliss” bedeckt ist, einer seltsamen Substanz, auf der nichts haftet, alles reibungsfrei weiter gleitet. Dies hat positive und negative Ef Der Verlag hat sich wirklich viel Mühe mit der Ausstattung des Romans gegeben: in der Erstauflage gibt es eine silberne auf schwarzes Vorsatzpapier geprägte Autorensignatur, dazu noch ein Lesebändchen und einen farbigen Buchschnitt, so soll das Printbuch gegenüber dem eBook aufgewertet werden. Der Roman schildert eine Welt, die zu weiten Teilen vom sogenannten “Gliss” bedeckt ist, einer seltsamen Substanz, auf der nichts haftet, alles reibungsfrei weiter gleitet. Dies hat positive und negative Effekte: wenn zwei Orte durch Gliss verbunden sind und man Dinge hin und her transportieren möchte, braucht man sie nur leicht in die richtige Richtung anzuschieben, sie werden dann früher oder später auf der anderen Seite ankommen. Allerdings muss man auch vorsichtig sein, denn wenn man selbst auf das Gliss gerät hat man wenig Möglichkeiten die Richtung zu ändern und kann immer weiter abgetrieben werden. Die Hauptperson des Romans, der junge Ajit, lebt in einem kleinen Ort, der umgeben ist von Gliss und nur über einen sogenannten Glisser erreicht werden kann, eine Art Boot, das über die Substanz rutscht. Die Menschen hier sind Nachfahren einer Expedition von der Erde, sie kamen mit einem Raumschiff, auf dem es kurz vor der Landung zu größeren Auseinandersetzungen gekommen sein muss, die im Laufe des Romans noch eine Rolle spielen. Der Aufbau des Romans ist äußerst einfach: Ajit erzählt uns seine Geschichte, in deren Verlauf er in Schwierigkeiten mit den Herrschenden gerät und beschließt, mit seinen Freunden Phil und Majala zu einer großen Reise aufzubrechen. Sie wollen entdecken, was es noch auf ihrer Welt gibt. Ihre abenteuerliche Fahrt führt sie zu einer anderen Menschengruppe, deren Regierungssystem ganz anders ist, als sie es gewohnt sind. Dort müssen sie erkennen, dass ihr Weltbild auf einer Lüge beruht (das steht schon auf dem Klappentext). Die Beziehungen in der Gruppe von Jugendlichen sind nicht wirklich überraschend: Ajit schmachtet der technikbegeisterten Majala hinterher, die Beziehung zu seinem besten Freund Phil wird auf die Probe gestellt. Vieles erinnert an Eschbachs letzten Roman “Eines Menschen Flügel”. Dies geht vom Konzept einer seltsamen Substanz auf dem Boden, bis hin zur Schilderung einer utopischen Gesellschaft freundlicher Menschen und natürlich dem Konzept, dass eine Gruppe Jugendlicher diese gute Gesellschaft verteidigen muss. Gefallen hat mir die Auseinandersetzung des Autors mit seinem Konzept einer reibungsfreien Substanz, auch wenn hier noch Fragen offen bleiben. Es wird immer wieder ein wenig Physik erklärt: die Konsequenzen einer Substanz ohne Reibung, das Rückstoßprinzip, das sie hier “Raketenprinzip” nennen oder auch die Verhältnisse auf einer Welt, die in einer gebundenen Rotation um ihre Sonne kreist, ihr also immer dieselbe Seite zuwendet. Ich denke übrigens, dass der “Gliss” nicht wirklich funktionieren kann, er wurde aber für meine “suspension of disbelief” plausibel genug erklärt. Am Ende geht es sehr schnell und die Geschichte wird zu einem gewissen Abschluss gebracht. Ich fand keinen Hinweis auf weitere Bände, vermute aber, dass es sie noch geben wird, denn auf dieser Welt können noch einige Geschichten erzählt werden. Insgesamt fand ich den Roman zu vorhersehbar und klischeehaft, man kann aber ein paar kurzweilige Stunden mit ihm verbringen.

  4. 5 out of 5

    Andy Jesse

    Ein Jugendbuch für alle Altersgruppen. Bildgewaltig. Gesellschaftskritisch. Ideenreichtum par excellance. Hochspannung garantiert. Eschbach as it's best! 6 v 5 Sternen Ein Jugendbuch für alle Altersgruppen. Bildgewaltig. Gesellschaftskritisch. Ideenreichtum par excellance. Hochspannung garantiert. Eschbach as it's best! 6 v 5 Sternen

  5. 4 out of 5

    Ina

    Liest sich leicht, gut und schnell lesen. Nur braucht es 100 Seiten, um richtig spannend zu werden. Leider wurde es nach zwei Drittel leicht vorhersehbar, wobei die Lösung des Problems wieder kreativ war. Es war in Ordnung bis gut, konnte mich aber leider nicht wirklich fesseln oder an Tiefe gewinnen. Für wissenschaftlich Neugierige wird der Gliss wirklich genial sein!! Er ist auch faszinierend!

  6. 4 out of 5

    Lena

    Gliss war mein erstes Buch von Andreas Eschbach. Ich muss gestehen, dass mich in diesem Fall nicht mal der Klappentext groß interessiert hat, auch wenn ich natürlich, wenn er mich so gar nicht angesprochen hätte, wohl auf das Buch verzichtet hätte. Denn die Außengestaltung des Buches, das Cover, der Buchschnitt, die Signatur, all das hat mich von der ersten Sekunde an begeistert. Wer mich kennt, weiß, dass ich ein absoluter Liebhaber von bunten, digital designten und nicht nur einfarbigen Buchsc Gliss war mein erstes Buch von Andreas Eschbach. Ich muss gestehen, dass mich in diesem Fall nicht mal der Klappentext groß interessiert hat, auch wenn ich natürlich, wenn er mich so gar nicht angesprochen hätte, wohl auf das Buch verzichtet hätte. Denn die Außengestaltung des Buches, das Cover, der Buchschnitt, die Signatur, all das hat mich von der ersten Sekunde an begeistert. Wer mich kennt, weiß, dass ich ein absoluter Liebhaber von bunten, digital designten und nicht nur einfarbigen Buchschnitten bin und hier hat Arena wirklich ein Schmuckstück rausgehauen. Der Anblick der Gestaltung, der Farbgebung und der perfekten Abstimmung von Cover und Schnitt verzaubert mich auch jetzt nach so vielen Malen anschauen immer noch und wenn ich so weiter schwärme, besteht meine Rezension bald nur aus Lob über das Äußere des Buches. Daher nun zum nächsten Punkt, dem Gliss. Das Gliss ist eine Weite, wie sie mir bisher noch nie in einer Geschichte begegnet ist. Im Gliss gibt es keine Reibung, sodass alles, was dort landet, dazu verdammt ist, ruhelos umherzutreiben. Eine Idee, die ich äußerst faszinierend fand, die ich aber gern noch ein bisschen detaillierter ausgeführt hätte. Das Ganze blieb für mich relativ mysteriös, sodass ich es irgendwann einfach als gegeben hingenommen habe und auch eigentlich meinen Frieden damit machen konnte. Aber ein wenig spukte es mir danach trotzdem noch im Hinterkopf herum. Die Figuren und allen voran Ajit konnten mich nur in Teilen von sich überzeugen. Bei Ajit hatte ich ab und an die Probleme, dass er mir nicht weit genug dachte und relativ impulsiv schien, damit konnte ich mich nicht wirklich identifizieren. Das war schade, aber ich mochte ihn dennoch, er hat es geschafft, ausreichend Sympathien bei mir zu wecken. Insgesamt muss ich gestehen, dass abgesehen von Ajit keine der Figuren so richtig stark aus der Masse herausgestochen ist für mich, ich kann gar nicht festmachen, woran es gelegen hat. Ich habe mich weder häufig aufgeregt beim Lesen, noch habe ich eine tiefgreifende Verbindung gespürt, meine Beziehung zu den Figuren schlug also weder ins eine noch ins andere Extrem. Wir blieben auf neutralem Boden, eine sichere Sache, was ja eigentlich nicht schlecht ist, auch wenn ich mir natürlich positivere Gefühle gewünscht hätte. Die Spannung der Geschichte lässt ein wenig auf sich warten, sodass sich die erste Hälfte für mich ein wenig zäh gestaltete. Dennoch war ich sicher, dass es sich lohnen würde, durchzuhalten, und das war richtig so. Im späteren Verlauf war ich bedingungslos gefesselt, habe mitgefiebert und mich so fallen lassen können, wie ich es mir auch schon zu Beginn gewünscht hätte. Mein Fazit: Ein lesenswertes Buch, bei dem ich leichte Startschwierigkeiten hatte und die Bindung zu den Figuren etwas auf der Strecke blieb. Die Idee war allerdings der Hammer und besonders die zweite Hälfte hatte es spannungstechnisch wirklich in sich. Dazu kommt die grandiose Gestaltung und ich lande trotz meiner Kritikpunkte bei 4,5 von 5 Sternen. Das war definitiv nicht mein letztes Buch von Andreas Eschbach!

  7. 4 out of 5

    Natalie Hosang

    Rezension „Gliss. Tödliche Weite“ von Andreas Eschbach Meinung Bereits mit der Vorschau auf das neue Werk von Andreas Eschbach war ich Feuer und Flamme, denn wie bereits die „Aquamarin Trilogie“ musste auch dieses Buch bei mir einziehen. Zudem liegt erstmals ein edles Design und eine wahre Augenweide Aufmachung in meinen Händen, welche ich vom Arena Verlag zwar nur zu gut kenne, aber noch keines so außergewöhnlich schön gestaltet von Andreas Eschbach mein Regal zierte. Allein das Äußere, der far Rezension „Gliss. Tödliche Weite“ von Andreas Eschbach Meinung Bereits mit der Vorschau auf das neue Werk von Andreas Eschbach war ich Feuer und Flamme, denn wie bereits die „Aquamarin Trilogie“ musste auch dieses Buch bei mir einziehen. Zudem liegt erstmals ein edles Design und eine wahre Augenweide Aufmachung in meinen Händen, welche ich vom Arena Verlag zwar nur zu gut kenne, aber noch keines so außergewöhnlich schön gestaltet von Andreas Eschbach mein Regal zierte. Allein das Äußere, der farbige Buchschnitt und die Signatur machen „Gliss“ zu einem Blickfang der Extraklasse. Ich habe schon einige Bücher des Autors gelesen und gleichwohl mag der literarische Stempel von Andreas Eschbach stets annähernd gleich aussehen, so konnte ich bisher immer bestens unterhalten werden. Den Entwurf der Welt, sowie die Beschreibungen waren phantasievoll und bildhaft, sodass es mir gelang, mich mit allen Sinnen in dem Abenteuer fallen zu lassen. Obwohl die Szenen rund um Gliss einfach gestrickt wirken, erkennt man stets einen enormen Ideenreichtum, womit Andreas Eschbach mich mitten ins Geschehen zog und wieder mal beeindruckte. Die Haupt Protagonisten, Ajit, Majala und Phil, deren Reise ich begleitete, waren authentisch und nachvollziehbar gezeichnet. Jugendliche, deren Gedankengänge und Handlungen einfach zu verstehen waren, angepasst an die empfohlene Altersgruppe. Weder empfand ich sie als kindlich, noch besonders herausstechend. Für mich waren sie völlig normale Teenager, mit denen ich ein spannendes Abenteuer erlebte. Die Handlung gestaltet sich nach typischer Eschbach Manier. Zunächst langsam und detailliert wurde ich in die neue Umgebung, ihre Gefahren und Besonderheiten geführt, steigert sich das Tempo nach und nach. Mir persönlich wurde ein wenig mit Spannung gegeizt, denn stellenweise trugen sich kaum Ereignisse zu und ich hätte mir etwas mehr gewünscht. Nichtsdestotrotz begegnete ich zum Ende auch noch mal der ein oder anderen Überraschung, womit „Gliss“ ein fast vollständig, rundum tolles Gesamtpaket abliefert. Fazit „Gliss. Tödliche Weite“ - das neue Sci-Fi Jugend Buch von Andreas Eschbach zeigt sich in einem aufwendig und edel gestalteten Gewand und besticht durch eine eindrucksvolle Welt. Gemeinsam mit den Charakteren schritt ich Gefahren und phantasievollen Besonderheiten entgegen. An manchen Ecken fehlte es mir an Spannung, doch zeigt der Autor durch seinen Stil und seine Ausdrucksweise, warum er in jedes Regal gehört. Gleichwohl es kein Highlight für mich ist, erlebte ich ein Abenteuer, zu dem ich fasziniert, freudig und begeistert gegriffen habe. Ich vergebe sowohl an Jugendliche, als auch Erwachsene, eine klare Empfehlung, welche ich mit 4.5 von 5 Sternen bewerte

  8. 5 out of 5

    Frank Lang

    Der Jugendroman „Gliss“ von Andreas Eschbach wird sehr gerne mit dem Science-Fiction-Roman “Eines Menschen Flügel” verglichen. In der Tat gibt es ein paar Parallelen, aber „Gliss“ erreicht nie die Komplexität der SF-Romans. Beiden gemeinsam ist, dass die Menschheit in den Weiten des Alls nach einer neuen Heimat gesucht hat und sich nun an die veränderten Gegebenheiten anpassen muss. Ebenfalls beiden gemeinsam ist der langsame Einstieg, mit dem Eschbach seine Gesellschaftsform erklärt und den Hau Der Jugendroman „Gliss“ von Andreas Eschbach wird sehr gerne mit dem Science-Fiction-Roman “Eines Menschen Flügel” verglichen. In der Tat gibt es ein paar Parallelen, aber „Gliss“ erreicht nie die Komplexität der SF-Romans. Beiden gemeinsam ist, dass die Menschheit in den Weiten des Alls nach einer neuen Heimat gesucht hat und sich nun an die veränderten Gegebenheiten anpassen muss. Ebenfalls beiden gemeinsam ist der langsame Einstieg, mit dem Eschbach seine Gesellschaftsform erklärt und den Hauptfiguren viel Raum gibt, sich zu entfalten. Als Einstieg erfährt der Leser, dass die Hauptfigur Ajit in einem kleinen Dorf am Rand der bekannten Welt lebt, die nicht von großen Meeren wie auf der Erde umgeben ist, sondern von dem wundersamen Material „Gliss“. Dieses Material ist vollkommen glatt. Und vollkommen ist in diesem Fall sehr wörtlich zu nehmen, denn es besitzt keinerlei Reibung, weshalb alles, was darauf bewegt wird, sich bin in alle Ewigkeit fortbewegt. Warum dem so ist und was sich hinter diesem sonderbaren Material verbirgt, wird nicht aufgeklärt. Es ist einfach nur ein genialer Einfall des Autors, eine überaus spannende Welt zu schaffen. Unsere Hauptfigur ist neugierig, aber auch überhastet und unüberlegt. So wie Jugendliche eben manchmal sind. Er denkt viel zu kurz und macht sich keinerlei Gedanken über die Folgen seines Tuns. Besonders viele Sympathien konnte er damit bei mir zwar nicht gewinnen, aber so richtig unsympathisch ist er deswegen auch nicht gleich. Nur manchmal läuft er sehenden Auges ins offene Messer. Und das immer und immer wieder. Zum Glück gibt es noch weitere Figuren, die das ein wenig kompensieren. Nachdem der Leser in die Welt eingetaucht ist, gewinnt die Geschichte zunehmend an Fahrt. Es wird das gesellschaftliche Konstrukt klar und die Handlung gleichzeitig ein wenig vorhersehbar. Für einen Jugendroman aber in einem akzeptablen Rahmen. Es wird zwar nicht der große Zeigefinger erhoben, aber dennoch stellt Eschbach in diesem Roman wieder zwei Gesellschaftsformen vor, die der (junge) Leser direkt miteinander vergleichen kann und hoffentlich auf die reale Welt projizieren kann. Fazit Mir hat dieser Jugendroman sehr gefallen, auch wenn er bei weitem nicht so komplex ist wie „Eines Menschen Flügel“. Das muss er auch nicht, er kommt ja auch mit einem Drittel des Umfangs aus. Die Idee ist aber sehr gut, denn es ist mal was anderes, sich eine solche Umgebung vorzustellen und wie die Akteure damit umgehen. Die Handlung ist ausreichend spannend und wird Jugendliche mit Sicherheit fesseln können, wenn sie gerne fremde Welten erkunden.

  9. 5 out of 5

    Solara300

    Gibt es mehr als die Weite …. Genau diese Frage stellt sich der mittlerweile 17-jährige Ajit immer noch. Er, der von seiner Großmutter sehr viel über das Gliss gelernt hat weiß, das nicht immer alles so scheint wie es ist. Sein Cousin Nagendra ist da, das beste Beispiel dafür. Seine Äußere Fassade ist die eines vorbildlichen Schülers, aber hinter diese Maske steckt ein schlechter Mensch. Ajit will deshalb allen beweisen das er locker mit seinem Cousin mithalten kann und erfindet einiges, das von sei Gibt es mehr als die Weite …. Genau diese Frage stellt sich der mittlerweile 17-jährige Ajit immer noch. Er, der von seiner Großmutter sehr viel über das Gliss gelernt hat weiß, das nicht immer alles so scheint wie es ist. Sein Cousin Nagendra ist da, das beste Beispiel dafür. Seine Äußere Fassade ist die eines vorbildlichen Schülers, aber hinter diese Maske steckt ein schlechter Mensch. Ajit will deshalb allen beweisen das er locker mit seinem Cousin mithalten kann und erfindet einiges, das von seiner Familie nur belächelt wird. Bis eines Tages etwas seltsames passiert und ein Toter über das Gliss getrieben wird. Nur wer und vor allem woher stammt dieser Mann? Fragen über Fragen die Ajit nicht mehr loslassen und die ihn zu einer Reise animieren die er mit seinen Freunde Phil und Majala bestreitet. Dabei kommen die drei Geheimnissen auf die Spur die alles verändern könnten … Meine Meinung Zuerst möchte ich bei diesem Buchschätzchen auf dieses mega gelungene Cover eingehen von dem ich einen der seltenen Buchschnitte bekam mit Signierung. Ich liebe Buchschnitte und dieser hier harmoniert farblich passend zum Cover. Hier wird man in eine Science-Fiction Story mitgenommen die mich bildhaft absolut abholen konnte in die Welt des GLISS. Hier fand ich die Intro über Ajit und seine Neugierde und seinen Wunsch nach Wissen sehr gut rübergebracht. Er nimmt die Dinge nicht nur einfach hin, sondern hinterfrägt sie und ist voller Taten- und Wissensdrang. Seine Großmutter gefiel mir da sehr gut, da sie ihren Enkel darin unterstützte und ihm das erste Mal das Gliss erklärte. Das ist wiederum absolut faszinierend von der Beschreibung her, auch wenn ich froh bin nicht dort zu wohnen. Der Gedanke in stiller Reglosigeit zu verharren ist gruselig. Gleichzeitig bekommt man die Beziehung von Ajit mit seinem Cousin Nagendra mit. Ich persönlich finde Nagendra abscheulich, alleine schon seine ganze falsche Art gefällt mir so gar nicht. Da gefallen mit Phil und Majala sehr viel besser. Ich kann nicht zuviel verraten, außer, dass es hier Intrigen, Kampf, wie Freundschaft und auch Liebe gibt, die hier Thematisch genial und vor allem bildhaft umgesetzt wurden. Der Autor konnte mich mit seiner Story begeistern von Anfang bis Ende.

  10. 5 out of 5

    Smyrre

    3,5 :)

  11. 5 out of 5

    buecherfreak91

    4,5 ⭐

  12. 5 out of 5

    LM

    [schwanke zwischen 2 und 2,5 Sternen, review to come]

  13. 4 out of 5

    Claudia -

  14. 5 out of 5

    Kerstin

  15. 4 out of 5

    KruemelGizmo

  16. 4 out of 5

    Bianca Sandale

  17. 4 out of 5

    Fay

  18. 4 out of 5

    Althöfer-Stein

  19. 4 out of 5

    Lucca

  20. 5 out of 5

    Biluma

  21. 5 out of 5

    Ina

  22. 5 out of 5

    Stinkesocke

  23. 5 out of 5

    Irsenica

  24. 5 out of 5

    justabookseller

  25. 5 out of 5

    Su

  26. 4 out of 5

    Matthias

  27. 4 out of 5

    Harald

  28. 4 out of 5

    Ralf

  29. 4 out of 5

    Kerstin D

  30. 4 out of 5

    Nico

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